about

ich erschaffe werke, die vergänglich sind. meine performativen installationen und skulpturen, die zunächst auf visueller ebene erfahrbar sind, offenbaren sich dem betrachter später als essbare erfahrung. damit hinterfrage ich die nachhaltige wirkung von werken gegenüber ihrem betrachter. dieser kontrast zwischen dem äußeren, plastisch wirkenden erscheinungsbild meiner skulpturen und der wider erwarteten möglichkeit, elemente davon zu essen, führt den betrachter an diese fragestellung heran. die installation soll dem besucher als emotional erfahrenes erlebnis in erinnerung bleiben, wofür er durch einen akt des überwindens mit dem in museums- und galerieräumen üblichen respektvollen physischen abstand gegenüber dem kunstwerk brechen muss, um sprichwörtlich dessen gesamte fülle zu erleben. er ist nicht mehr rein betrachtend, sondern greift zu, „zerstört“, verzehrt das werk und wirkt so aktiv an dessen transformation mit. dieses vollendet sich in seiner zerstörung und wird dennoch nachhaltig erinnert. denn was bleibt, ist diese erfahrung und die damit einhergehenden visuellen, haptischen und geschmacklichen eindrücke. eine skulptur bleibt bestehen, die durch das geschehene erst ganz wurde und in ihrer gebrochenen schönheit weiter existiert.
der konzeptuelle inhalt, die inszenierung verschmilzt mit dem tatsächlichen inhalt zu einer ganzheitlichen installation. einen genussmoment mit intensiven geschmacklichen erfahrungen zu schaffen, ist teil der inszenierung. ein sinnlicher moment folgt der destruktion. um innovative geschmackskompositionen zu entwickeln, verwende ich ausschließlich qualitativ hochwertige, natürliche und biologische inhalte.

haben sie fragen oder interesse?
ich freue mich über eine nachricht.

 

i create transient works. my performative installations and sculptures, which you firstly experience at a visual level, confide to the beholdert later as an edible installation. with my work I question the lasting effect of an artwork to its beholder. the contrast between the sacrosanct outward appearance of my sculptures and the unexpected opportunity to eat parts of these introduces this question to the spectator. he is supposed to remember this as an emotional experience for what he has to break through an act of overcoming the necessary respectful physical distance in the usual museum- or gallery space to experience its whole richness. through this the beholder becomes an involved party. he’s no longer just observing but supposed to touch, ”destroy“, consume the work and actively takes part in its transfomation. what‘s left is this experience accompanied by its visual, haptic and sensual impressions. does an artwork always have to be costructed for eternity? the conceptual content merges with the actual one to an installation. to create a moment of indulgence with an intense taste experience is part of the mise-en-scène.
for innovative taste compositions I only use natural and organic ingredients of high quality.

if you are interested or have questions I’d be happy to hear from you.